Akutwarnungen der Wetterstation  

Keine Warnungen vorhanden.

   

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Ostfriesland Radar  

   

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Am 09.09. kam es nachmittags zu stärkeren Schauern, die sich aufgrund einer Windscherung (Wind aus NW traf über Emden- Ost auf Wind aus S) ausbilden konnten. Dabei konnte ich beobachten, dass sich die Wolken bereits markant ausgebildet haben und bereits ein kleiner Wolkenfortsatz Richtung Boden entstand. Die am Boden befindlichen Windkraftanlagen waren sehr unterschiedlich dem Wind ausgerichtet, wodurch klar war, dass es in diesem Bereich massive Verwirbelungen geben musste. Gegen 18:40 Uhr konnte man die beginnende Rotation erkennen, womit es sich um eine Trichterwolke handeln musste. Fortan nahm die Länge der Trichterwolke in einem atemberaubenden Tempo zu. Nur ca 2-3 min später hatte sie mindestens 3/4 der Länge zum Boden erreicht. Bodenkontakt gilt als plausibel, konnte ich bei einer ersten Suche im Bereich nördlich von Oldersum / Grovehörn nicht feststellen, da hier fast ausschließlich Grasweide vorherrscht und wenig Bäume/ Büsche vorhanden sind. Der Wirbel löste sich innerhalb von ein paar Minuten wieder auf, wodurch er ca 6-8 min bestand. Die ON hat am 11.09. davon auf der Titelseite berichtet.

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Eigentlich war der Tag bis zum Abend mit viel Sonne und kaum Gewittervorboten verlaufen. Nur Richtung Westen konnte man einige Gewitterwolken beobachten, die über Holland an Ostfriesland vorbeizogen. Doch gegen 20:30 Uhr entstanden zwei neue Zellen, eine bei Rysum, die andere nördlich von Leer. Diese verstärkten sich aufgrund von Windscherungen (auflandiger Wind traf auf ablandigen Wind) schnell und zogen dabei nach Norden über Zentralostfriesland hinweg. Im Emsland hatte sich währenddessen eine Gewitterlinie gebildet, die sich Stück für Stück mit den Gewittern in Ostfriesland zusammenschloss. Um 22 Uhr waren die Gewitter auf einer Linie von Esens bis nach Papenburg aufgereiht und zogen genau nach Norden. Dies und die langsame Zuggeschwindigkeit hat dazu geführt, dass die Gewitter lange Zeit über diesen Orten waren, wodurch es zu großen Regenmengen kam. Auch in Richtung Wangerland haben die Gewitter große Regenmengen (stellenweise bis zu 90mm!) gebracht. Auch auf einer Linie von Moordorf bis nach Dornum gab es verbreitet mind. 50mm. Die Blitzaktivität war mit teilweise über 2 Blitzen pro Sekunde sowie mehr als 20000 Blitzen extrem hoch. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Unwetterwarnung herausgegeben und die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Nach vorläufigen Berichten der ON soll es sogar einen Toten gegeben haben. In der Nacht folgten einige weitere Gewitter, die aber nicht ganz so kräftig ausfielen.

Niederschlagssummenkarte:

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Hier einige Bilder:

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Am 19.07. kam es ab dem Nachmittag zu kräftigen Gewittern. Besonders im östlichen, teilweise aber auch im südlichen Ostfriesland kam es zu größeren Regenmengen. So fielen Richtung nördliches Friesland stellenweise bis zu 50mm. Auch in den letzten Wochen hatte es hier schon viel geregnet. Die westlichen Teile von Ostfriesland blieben dagegen weitestgehend verschont, wobei es meist unter 10mm blieben. Meine Station hat lediglich 2,6mm erfasst und auch in Emden blieb es annährend trocken.

Am 14.06.2016 um 15.50 Uhr konnte ich eine Trichterwolke in Richtung Wirdum beobachten. Diese hielt sich für ca 2min. Auffällig war eine starke Rotation in den Wolken. Bodenkontakt halte ich für unwahrscheinlich.

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Am Abend des 20.05.2014 zogen einige vereinzelte Gewitter über Ostfriesland hinweg, sodass es vielerorts überhaupt nicht regnete. Bedekaspel jedoch wurde von einem dieser Gewitter voll getroffen (siehe Radarbild). Es zog mit mäßiger Geschwindigkeit aus Richtung Süden. Schon früh lies sich eine ausgedehnte Shelfcloud (= Böenfront) erkennen. Kurz vor dem Beginn des Regens konnte man beeindruckende Bilder miterleben: Durch die viele Energie, die in der Atmosphäre und am Boden in Form von Wärme ausreichend zur Verfügung stand, sah man, wie diese in die Wolken einströmte. Es waren starke Turbulenzen und Verwirbelungen in den Wolken auszumachen. Zudem war für kurze Zeit möglich, einen Funnel (= Trichterwolke) zu sichten. Nachdem die Niederschläge einsetzten, kam es zu schweren Sturmböen, die von der Wetterstation am Großen Meer mit max. 85km/h erfasst worden sind. Dies entspricht der Windstärke 9 und ist damit nicht mehr weit von der Stärke des Orkan Xavers entfernt. Die Blitzaktivität war mäßig und es kamen insgesamt 3 l/m² zusammen.

Glücklicherweise gaben nur wenige Bäume den Belastungen der starken Winde nach.

Radarbild

screenshot wetteronline

 funnel  shelfcloud  wirbel
 turbulenzen  turbulenzen 2  wettergrafik
   

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