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Am 14.06.2016 um 15.50 Uhr konnte ich eine Trichterwolke in Richtung Wirdum beobachten. Diese hielt sich für ca 2min. Auffällig war eine starke Rotation in den Wolken. Bodenkontakt halte ich für unwahrscheinlich.

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Am Abend des 20.05.2014 zogen einige vereinzelte Gewitter über Ostfriesland hinweg, sodass es vielerorts überhaupt nicht regnete. Bedekaspel jedoch wurde von einem dieser Gewitter voll getroffen (siehe Radarbild). Es zog mit mäßiger Geschwindigkeit aus Richtung Süden. Schon früh lies sich eine ausgedehnte Shelfcloud (= Böenfront) erkennen. Kurz vor dem Beginn des Regens konnte man beeindruckende Bilder miterleben: Durch die viele Energie, die in der Atmosphäre und am Boden in Form von Wärme ausreichend zur Verfügung stand, sah man, wie diese in die Wolken einströmte. Es waren starke Turbulenzen und Verwirbelungen in den Wolken auszumachen. Zudem war für kurze Zeit möglich, einen Funnel (= Trichterwolke) zu sichten. Nachdem die Niederschläge einsetzten, kam es zu schweren Sturmböen, die von der Wetterstation am Großen Meer mit max. 85km/h erfasst worden sind. Dies entspricht der Windstärke 9 und ist damit nicht mehr weit von der Stärke des Orkan Xavers entfernt. Die Blitzaktivität war mäßig und es kamen insgesamt 3 l/m² zusammen.

Glücklicherweise gaben nur wenige Bäume den Belastungen der starken Winde nach.

Radarbild

screenshot wetteronline

 funnel  shelfcloud  wirbel
 turbulenzen  turbulenzen 2  wettergrafik

Schon wieder fegte ein Orkan über Ostfriesland: Xaver bildete sich innerhalb von wenigen Tagen von einem kleinen Tief zu einem riesigen Tiefdrucksystem aus. Grund hierfür waren große Temperaturgegensätze zwischen Grönland und dem Atlantik. Die Kaltfront und damit auch das Sturmfeld erreichten Ostfriesland gegen Mittag. Mit Spitzenböen von bis zu 130km/h auf den Inseln und 110km/h auf dem Festland, war dieser Sturm nicht ganz so stark wie Orkan Christian. Auch gab es viel weniger Schäden, da in den Medien umfangreich vorgewarnt wurde. Des Weiteren viel am 5.12. und 6.12. der Schulunterricht an allen allgemein-und berufsbildenden Schulen in Ostfriesland aus. Der starke Nord-West Wind hat außerdem für eine starke Sturmflut an den ostfriesischen Küsten gesorgt. Mit bis zu 3,5 Metern über Normal, war der Wasserstand so hoch, dass der Emder Hafen überflutet wurde. Der Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln musste stillgelegt werden. Es gab zwar kleinere Schäden, jedoch hat Ostfriesland den Sturm und  die Sturmflut gut überstanden. Xaver sorgte des weiteren auch für einen Kälteeinbruch, der uns am Abend Schnee-und Graupelschauer bescherte. Der Sturm hielt noch bis zum Freitag an.

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Als "stärkster Nordsee-Herbststurm seit Beginn der Wetteraufzeichnungen" wird er inzwischen bezeichnet. Der kleine Ableger eines Tiefs mit dem zierlichen Namen "Christian"  hat für große Zerstörung gesorgt. Am Vormittag des 28.10 ahnte fast noch niemand, was dort draußen auf der Nordsee geschah: Das kleine Tief verstärkte sich, im Gegensatz zu den Berechnungen der Wettermodelle, mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Der Orkan brachte es um 12 UTC auf einen Kerndruck von 969 hPa. Und dann um ca. 12:30 Uhr ging es plötzlich los: Der Wind jagte auf einmal mit einer Geschwindigkeit von bis zu 191 km/h (Wetterstation Meteomedia) auf Borkum und 131 km/h (laut Deutscher Wetterdienst) auf Norderney. In ganz Ostfriesland gab es starke Orkanböen. Selbst der Windmesser der privaten Wetterstation Großes Meer wurde beschädigt, sodass er diese exorbitanten Böen nicht Messen konnte. Der Deutsche Wetterdienst und die Medien haben glücklicherweise schon frühzeitig eine Vorwarnung ausgegeben, wodurch viele schon gewarnt wurden. Am Abend hat sich der Orkan stark abgeschwächt. Die Bilanz des Sturms in Ostfriesland: Ein Todesopfer in Jever und viele Verletzte. Greetsiel hat sein Wahrzeichen, seine grüne Zwillingsmühle verloren und in Moordorf kippte ein LKW auf die Bahngleise. In Aurich, Emden und auch auf den Autobahnen A28 und A31 ging nichts mehr. Hunderte umgestürzte Bäume, da diese oft noch Bätter an ihren Kronen hatten. Versicherungen schätzen die Schäden allein in Deutschland auf ca. 10 Mio. Euro.

 

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Zeitpunkt: zwischen 13:10 und 13:30 Uhr MESZ. Lang gestreckter Funnelcloud sichtbar, kurzzeitiger Bodenkontakt am Nordwestrand des Großen Meeres mit leichten Vegetationsschäden südwestlich der Wochenendsiedlungen Bedekaspel. Zuerst gab es einen kleinen Funnel, der sich schon nach einigen Minuten wieder auflöste. Anschließend entstand er jedoch neu und bildete sich viel schneller und größer aus. Er wurde viel länger und deckte ca. 50% der Wolken-Bodenlänge ab. Dieser Tornado befand sich  in Richtung NO und ca. 2-3km Entfernung von Bedkaspeler Marsch. Es war zu erkennen, wie der Trichter rotierte.  Herumfliegene Trümmer konnten nicht erkannt werden, trotzdem wurden am darauffolgenem Tag leichte Vegetationsschäden festgestellt. Der Tornado wurde 15 min, im Zeitraum von 13:15 - 13:35 Uhr beobachtet.

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Lageplan

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